Kindergärten und Schulen

Mit Sorge schauen wir auf die finanzielle Ausstattung der Kindertagesstätten in unserer Gemeinde. Die rot-grüne Landesregierung hat es bislang versäumt, die Kostensteigerungen, verursacht durch die Erhöhung der Gehälter der Erzieher/innen, durch eine Anpassung der Kostenpauschale für die Kita-Gruppen auszugleichen – darum sind die Einrichtungen zur Zeit unterfinanziert.  Diese Fehlentwicklung gilt es seitens des Landes zu korrigieren – hier unterstützen wir auch den Verbund der katholischen Kindertageseinrichtungen im Kreis Soest – ihm gehören in Ense die Kitas St. Josef in Höingen, St. Lambertus in Bremen und St. Bernhardus in Niederense an.

Für die Zukunft der Grundschulen gilt für die CDU: Erstens: Auch bei schwindenden Schülerzahlen muss gelten: „kurze Beine – kurze Wege“ und zweitens: Wir wollen die Eltern mitnehmen und keine Entscheidung über ihre Köpfe hinweg fällen. In diesem Sinne werden wir die Situation der Auslastung der Grundschulen in den nächsten Jahren aufmerksam beobachten und begleiten.

Die Umwandlung der CvE-Schule in eine Sekundarschule begrüßen wir als konsequente Umsetzung des vom Landtag beschlossenen Schulkonsenses. Wir freuen uns über die Zusammenarbeit – vor allem in der Vorbereitung der Schüler auf das Arbeitsleben - der Schule mit Firmen aus Ense und halten weitere Kooperationen für wünschenswert.

Alle Bildungseinrichtungen stehen mit der Umsetzung der Inklusion von Menschen mit körperlichen, geistigen oder sozialen Defiziten vor einer echten Herausforderung. Aus Gesprächen mit den Leitungen der Kitas und Schulen wissen wir, dass sie gut vorbereitet sind. Sofern sich aus diesen Veränderungen der Bildungslandschaft in Ense weitere Kosten ergeben, die den Haushalt der Gemeinde betreffen, sind die Christdemokraten einig mit der Verwaltung, dass wir dies gemeinsam mit den Betroffenen behutsam und pragmatisch angehen werden.


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