Kaum ist die rot-grüne Minderheitsregierung in Düsseldorf gescheitert, verkündet die noch arbeitende Ministerin, sie wolle die Kleinkinderbetreuung ausbauen.

„Das wäre ihre Aufgabe in den vergangenen zwei Jahren gewesen“, so die Meinung der CDU-Vorsitzenden und sozialpolitischen Sprecherin der CDU in Ense, Silvia Klein. „Stattdessen bescherte sie uns die Beitragsbefreiung für das letzte Kindergartenjahr für alle Eltern. Da die Beiträge der Eltern nach ihrem Einkommen gestaffelt sind, haben hiervon diejenigen am meisten profitiert, die am meisten verdienen.“ – Ein klassischer Fall von ideologischer Augenwischerei – so der Tenor in der letzten Vorstandssitzung der heimischen Christdemokraten.

Diese Entscheidung führte in der Praxis zu deutlichen Mindereinnahmen und zum Sparzwang z.B. beim Ausbaug der Kindertagesstätten zu Familienzentren.

Zu Zeiten der CDU-geführten Landesregierung nahmen sowohl die Kita in Lüttringen als auch der Bernhardus-Kindergarten in Niederense die Chance wahr, ihre Betreuungskompetenz für Kleinkinder auf die ganze Familie auszuweiten. Ganz gleich, mit welchem Problem eine Familie gerade kämpft, im durch schwarz-gelbe Sozialpolitiker initiierten Familienzentrum bekommt sie jedes Hilfsangebot vermittelt – und das sozusagen vor der Haustür.

Ense ist eine Flächengemeinde mit einer Vielzahl von Ortsteilen und „darum brauchen wir gerade auch im Zentralort das dritte Familienzentrum“, ist Thomas Aukthun, selbst Mitglied des Sozial- und Sportausschusses und Nachbar des Lambertuskindergartens überzeugt.

„Nach der Erfahrung der letzten Jahre kann das mit schwarz-gelber Zukunft schneller umgesetzt werden“, so das Resümee von Vorstandsmitglied Hans-Georg Knaup.

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