Hurra, es werden wieder mehr Kinder geboren. Eltern, die sich für Kinder entscheiden, sie glauben an die Zukunft, sind zuversichtlich. Und so freuen wir uns über die aktuellen Geburtenzahlen in Ense. Sagen sie uns doch: Ense ist ein Pflaster, das optimistisch stimmt. Hier fühlen sich Familien wohl, die schon seit Generationen in den Dörfern wohnen aber eben auch solche, die neu dazu gekommen sind. Es lohnt sich, hier zu leben!
Und wir nehmen wahr, es gibt einen kontinuierlichen Wandel: Noch vor zwei Generationen verstanden sich die Familien in der Regel so, dass der Mann das Geld verdiente, die Frau verantwortlich war für die Erziehung der Kinder, für die reibungslosen Abläufe im heimischen Haushalt. Diese Situation hat sich verändert. Im Zuge der demografischen Veränderung kann der Arbeitsmarkt aktuell und zukünftig nicht länger auf die Mitarbeit der Frauen verzichten. Sie sollen so bald als möglich zurück auf ihren Arbeitsplatz. 

Wir wollen keine ideologische Debatte dazu anfachen - wir stellen an dieser Stelle nur die praktischen Notwendigkeiten fest.
 
Und die lautet: Wir brauchen auch in Ense mehr Betreuungsplätze für kleine Kinder - U3, also für unter Dreijährige und Ü3, also für dreijährige bis zum Schuleeintritt.
 
Wir müssen flexibler denken - im Industriegebiet in Höingen arbeiten Väter und Mütter von Klein(st)kindern. Sie werden gebraucht in ihrer Funktion als kompetente Mitarbeiter ihrer Arbeitgeber aber auch als Bezugspersonen für ihre Kinder. Wie schaffen die Familien, die Väter und Mütter diesen Spagat?
 
Aus dieser Überlegung resultierte die Idee, im Einzugsbereich des Induparks Höingen eine Kita zu bauen, die einerseits die Lücke zwischen Angebot und Nachfrage schließen kann und andererseits im Sinne der Wirtschaftsförderung UND der FAMILIÄREN VERPFLICHTUNG, vielmehr noch der HERZENSANGELEGENHEIT DER ELTERN Rechnung trägt. 
 
Die Überlegung des Bürgermeisters, eine Kita zu bauen, in der Kinder aus Ense aber auch Auswärtige zu Standardbetreuungszeiten aber auch in Randzeiten zuverlässig in unmittelbarer Nähe der Eltern zu akzeptablen Kosten und hohem pädagogischen Standard betreut werden - das war auch das Ziel der Christdemokraten. Die Elternintiative Kindergärten Ense e.V. bietet eine "Philosophie" geerdet und ausgerichtet an praktischer Machbarkeit, also gesundem Menschenverstand - so sind wir in Ense - das passt zu uns.
 
Die Elternintitiative betritt keineswegs Neuland. Sie hat bereits die Trägerschaft für die "Bremer Stadtmusikanten" in Bremen wie auch die "Möhneräuber" in Niederense übernommen.
 
Unser Dank für das außerordentliche Engagement gilt dem Vorsitzenden des Vereins und seinen beiden Stellvertretern Dirk Bachhofen, Ralf Schmücker und Frank Berting.

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