Planungen der Steinindustrie bedrohen unser Wasser

Unser Bild zeigt den Geschäftsführer des Lörmecke Wasserwerks, Holger Hellemeier und Ulrich Häken, der auch Mitglied des Aufsichtsrates ist
Unser Bild zeigt den Geschäftsführer des Lörmecke Wasserwerks, Holger Hellemeier und Ulrich Häken, der auch Mitglied des Aufsichtsrates ist

Der Kreistagsabgeordnete Ulrich Häken (CDU) macht sich große Sorgen um das Lörmecke Wasserwerk. Am Wochenende war bekannt geworden,

dass Westkalk, ein Warsteiner Zusammenschluss mehrerer Steinabbaubetriebe, die Ruhestellung einer Klage gegen die Bezirksregierung Arnsberg

zurückgezogen hat, und nun erneut gegen die Verlängerung der Bewilligung der Wasserförderung angeht. Diese Bewilligung war dem Wasserwerk

erteilt worden, als es mit einem Millionenaufwand eine Qualitätssicherungsanlage gebaut hat, um vor den immer wieder vorkommenden Wassereintrübungen

dauerhaft geschützt zu sein. Wobei die Ursache dieser Eintrübungen noch nicht abschließend geklärt ist, viele Experten sehen sie als Folge des fehlerhaften

Umgangs des Abbaugebietes durch die Steinindustrie. In dem Schreiben der Steinindustrie an die Bezirksregierung wird erstmals offiziell von geplanten

Nassabbau und einer Verdoppelung der heutigen Abbautiefe gesprochen. Häken:  „Die Steinindustrie lässt jede Rücksichtnahme auf die Versorgung der

Enser Bevölkerung vermissen. Es darf keinen Abbau in die Tiefe geben!“

Von daher sei er froh, dass sich die Vertreter des Lörmecke Wasserwerks, die Kreisverwaltung und auch die Vertreter der Stadt

Warstein einhellig für den Schutz des Trinkwassers ausgesprochen hätten.

 

 

 

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