Diskussion über Flutkatastrophe

Auf dem Foto v.l.n.r.: Elmar Grobe, Niklas Köhler, Lars Bittis, CDU-Ratsherr Georg Busemann, stellv. Bürgermeister der Gemeinde Ense Klaus Osterhaus, MdB Hans-Jürgen Thies, CDU-Gemeindeverbandsvorsitzender Ense Simon Hennecke, David Danne-Rasche
Auf dem Foto v.l.n.r.: Elmar Grobe, Niklas Köhler, Lars Bittis, CDU-Ratsherr Georg Busemann, stellv. Bürgermeister der Gemeinde Ense Klaus Osterhaus, MdB Hans-Jürgen Thies, CDU-Gemeindeverbandsvorsitzender Ense Simon Hennecke, David Danne-Rasche
Diskussion über Flutkatastrophe mit Helfern und MdB Thies in Oberense

Auf Einladung des CDU-Gemeindeverbandes Ense diskutierten freiwillige Helfer, die beim Transport von Hilfsgütern sowie den Aufräumarbeiten im Ahrtal infolge des Hochwassers unterstützen, der Bundestagsabgeordnete für den Kreis Soest Hans-Jürgen Thies sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger über die vor acht Wochen stattfindende Flutkatastrophe.

Der Vorsitzende des CDU-Gemeindeverbandes Simon Hennecke moderierte durch eine Diskussion, für die zu Beginn David Danne-Rasche eindrucksvoll seine Erfahrungen schilderte, wie er mit vielen anderen Helfenden wie Elmar Grobe die Annahme und den Transport von Hilfsgütern in die Flutgebiete sowie einen ersten Hilfseinsatz vor Ort organisiert hatte. In den ersten Tagen nach der Katastrophe habe es zunächst an der Koordination der großen Hilfsbereitschaft gemangelt. Darüber hinaus habe Unkenntnis über Zuständigkeiten bestanden. Um die Befahrbarkeit einer Straße zu gewährleisten, habe beispielsweise eine Leitplanke entfernt werden müssen. Unklar sei aber gewesen, welche Person hierzu die Erlaubnis hätte geben können, um nach wie vor die Verkehrssicherheit zu gewährleisten.

Lars Bittis und Niklas Köhler, die zwei Wochen nach dem Hochwasser zu ihrem ersten Hilfseinsatz in das Ahrtal reisten, ergänzten, dass die Organisation der vielen Hundert Helfenden zum Zeitpunkt ihres Einsatzes auf Basis privater Initiativen deutlich besser gewesen sei. Die Helfenden trafen sich in Industriegebieten und sind mit Reisebussen gezielt zu den vom Hochwasser betroffenen Gebäuden gefahren worden.

Aus den Erfahrungen ableitend, wurde über Verbesserungspotentiale diskutiert. Neben der Schaffung zentraler Ansprechpersonen in den Kreisverwaltungen für die Koordination von Hilfsangeboten, den Ausbau von Frühwarnsystemen wie Sirenen und digitale Warnsysteme, wurde auch über die psychosoziale Unterstützung der Helfenden diskutiert. Des Weiteren waren zudem der Hochwasserschutz sowie der Klimawandel als Ursache für die Flutkatastrophe Teil des Austausches.

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