Zur Vorbereitung der Sitzungen des Planungs- sowie des Bau- und Verkehrausschusses tagte am Mittwoch die CDU-Fraktion. Kompetente Erläuterungen erhielten die Enser Christdemokraten vom Beigeordneten der
Gemeinde Ense, Franz-Josef Vonnahme. Im Mittelpunkt der Erörterungen standen die Geschäftsansiedlungen am Tiefen Weg in Bremen, die Umsetzung mehrerer Investitionsvorhaben sowie die Windkraft.

Hinsichtlich der Detailplanung am Tiefen Weg wurde die Forderung erhoben, ein stimmiges Verkehrskonzept zu erarbeiten. Wegen der komplexen Zusammenhänge schilderte Armin Müller aus Parsit: "Die Fahrzeug- und Fußgängerströme werden sich ändern. Das gilt insbesondere für die Einwohner von Parsit und die Schüler der Conrad-von-Ense-Schule. Außerdem muss die vorhandene Geschäftsbebauung in das Konzept
eingebettet werden." Er weist ausdrücklich darauf hin, dass der vorgesehene Fußgängerüberweg mit der Verkehrsführung in Einklang gebracht werden muss.

Bei den Investitionsmaßnahmen handelt es sich neben mehreren Straßenbaumaßnahmen auch um energetische Vorhaben an den Enser Schulen. "Diese Investitionen werden die Energiekosten senken und den CO2-Ausstoß
reduzieren. Deshalb hat die CDU-Fratktion diese Maßnahmen bereits in den Haushaltsberatungen eingefordert." erinnerte Bürgermeisterkandidat
Detlef Budde an die damalige Diskussion. Beigeordneter Vonnahme
ergänzte, dass die Realisierung in den Sommerferien geplant ist und daher eine Beeinträchtigung des Schulbetriebs voraussichtlich vermieden werden kann.
Begrüßt wurde letztlich auch das Konzept für die Neuordnung der Windkraft zwischen Ruhne und Waltringen. "Vom sogenannten Repowering profitieren Umwelt, Anlieger und Betreiber." war der einmütige Tenor. Ense ist abermals Vorreiter bei den regenerativen Energien und das Projekt hat auch über die Gemeinde hinaus Modellcharakter.

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